

Damit es mit Hefe richtig gut geht, sollen alle Zutaten, wie Eier, Mehl, Milch oder Fett Zimmertemperatur haben, denn Hefezellen wachsen nur in warmer und feuchter Umgebung. Die Milch am besten lauwarm dazugeben. Bevor der gründlich durchgeknetete Teig jedoch auf das Backblech kommt, ist er etwas anspruchsvoller als andere. Er benötigt Ruhepausen von einer Viertel- bis Dreiviertelstunde, damit er sein Volumen vergrößert.
Dem Aroma des Gebäcks tut es besonders gut, wenn man als erstes einen Vorteig herstellt. Dazu die frische Hefe in eine Mulde ins Mehl hinein bröckeln, mit etwas warmem Wasser und etwa einem Drittel des Mehls vermischen und zum Gehen beiseite stellen. Am besten dazu die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch zudecken und in die warme Küche oder den leicht angewärmten Backofen stellen. Bilden sich Blasen, ist das ein Anzeichen dafür, dass sich die Hefe gut entwickelt. Anschließend die restlichen Zutaten zufügen und nochmals gehen lassen.
Achtung: In einem Fall ist Hefeteig wirklich anspruchsvoll - bei allen Arbeitsschritten muss man ihn vor Zugluft schützen, weil er sonst schnell zusammenfällt.
Ist der Teig nach der Ruhephase aufgegangen, ist der Rest ein Kinderspiel. Er wird nochmals gründlich durchgeknetet und anschließend auf ein vorbereitetes Backblech oder in die Backform gegeben. Dabei hilft antihaft beschichtetes Back-Papier (z. B. von Toppits), das den Teig vor dem Anbacken schützt und sich beidseitig verwenden lässt. Das hat den Vorteil: Man spart Zeit, die Backform ist sauber und der Teig bleibt da, wo er hingehört. Ebenfalls praktisch ist Back-Alufolie von Toppits. Leicht und sicher passt sie sich jeder Kasten- oder Springform und sogar dem Backblech an; anders als herkömmliche Alufolien macht sie Schluss mit mühevollem Einpinseln und Einfetten der Backformen. Kuchen oder Gebäck müssen nicht erst erkalten oder im Wasserbad aus der Form gelöst werden.
In aller Ruhe geht es nach dem Backen ans Verzieren, denn wie heißt es so schön: Das Auge isst mit. Wer keine Lust hat, den Spritzbeutel nach dem Dekorieren auszuwaschen, nimmt Einmal-Spritzbeutel (von Toppits) aus recycelbarer Folie.
Nimmt man sich diese Tipps zu Herzen, geht die Hefe ganz bestimmt, und Ostern wird zum Fest, ganz ohne Frust.